Lasertechnologie
LCV
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Rückblicke

Aus Prinzip ist die LCV Lasermaschine bei dicken Blechen gut in Form

Wenn es um das Schneiden von dicken Blechen geht, hat Amada mit der neuen LCV-Lasermaschine alle Trümpfe in der Hand. Aufgrund des großen Blechgewichtes kommt bei dieser Maschine das Prinzip der halbfliegenden Optik zum Einsatz. Das heißt, bei der LCV verfährt der Laserkopf in der Y-Achse und der Tisch übernimmt die X-Richtung. Bei diesem Prinzip variiert die Strahlenlänge nur um etwa 1500 mm. Das Resultat sind geringe Strahl divergenzen und präzise Schnitte bei großen Blechabmessungen.

Spannpratzen
Spannpratzen klemmen das Bech

Bedienung und Beschickung der LCV sind besonders einfach. Durch Verfahren des Auflagetisches bis an die Vorderkante des Maschinenrahmens wird dieser vollständig frei. Damit ist Platz geschaffen für eine problemlose und sichere Beladung. Pneumatisch arbeitende Spannpratzen klemmen die Platte zuverlässig fest.

Programmierbare Höhenverstellung des Laserkopfes
Programmierbare Höhenverstellung des Laserkopfes

Die programmierbare Höhenverstellung des Laserkopfes in der Z-Achse um 230 mm ermöglicht die Bearbeitung geformter Teile. Zudem wird automatisch bei unterschiedlichen Materialdicken eine exakte Fokuslage erreicht.

Kugelauflage
Die Kugelauflage erleichtert das Handling und schont die Blechoberfläche

Einfache Be- und Entladung

Abgestimmt auf die Bearbeitungsaufgabe kann die Tischauflage individuell der Teilegeometrie angepaßt werden. Eine Kugelauflage erleichtert das Handling und schont die Blechoberfläche. Zum Be- und Entladen des Tisches werden die Positionierkugeln angehoben; so lassen sich selbst schwere Platten leicht plazieren. Ist die Spannposition erreicht, senken sich die Kugeln ab.

Kontrollsystem des Assistenz Gas

Im Schneidbetrieb setzt die LCV neue Maßstäbe. Die während des Schneidvorgangs entstehenden Emissionen werden über einen Schacht abgesaugt, der direkt unter dem Laserkopf installiert ist. So ist auch die Absaugung - bei fliegenden Optiken ein Problem - bei der LCV-Serie kein Thema. Ein kontinuierlich arbeitendes Förderband transportiert die geschnittenen Kleinteile aus dem Schneidbereich zum vorderen Tischrand und entsorgt so zuverlässig die Maschine.

Durch die Aufteilung der Achsen und ihre linearen Bewegungen erreicht die Maschine eine Schnittgeschwindigkeit bis 15 m/min. Diese Leistung wird besonders deutlich, wenn dazu die Qualität gesehen wird, mit der zum Beispiel die LCV-6612 arbeitet. Trotz schwerer Bleche und hoher Verfahrgeschwindigkeit beträgt die Positioniergenauigkeit 0,01 mm, die Wiederholgenauigkeit sogar 0,005 mm. Realisiert wurde die hohe Präzision durch die halbfliegende Optik, großzügig dimensionierte Antriebs- und Führungstechnik und einer in Maschinenmitte angeordneten Kugelumlaufspindel. Für einen ruhigen Schnittverlauf sorgt die schwingungsdämpfende Portalbauweise der Maschine.

Halbfliegenden Optik
Halbfliegenden Optik

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